Mit allen Wassern gewaschen: Taufen im Kurpark in Bad Homburg
Mit allen Wassern gewaschen: Taufen im Kurpark in Bad Homburg

Text: 42 Kinder getauft

Großes Tauffest an den Brunnen des Bad Homburger Kurparks

Beim Tauffest im Bad Homburger Kurpark wurden am Samstag, 17. September 2022 an sieben verschiedenen Brunnen 42 Kinder aus dem Hochtaunuskreis getauft. Zuvor gab es einen kurzen Freiluftgottesdienst am Musikpavillon mit 500 Gästen.

Zwischen strahlendem Sonnenschein und kräftigen Schauern stand das Tauffest unter dem Motto: „Gottes Güte unter dem weiten Himmel genießen und sichtbar werden lassen.“ Überaus erfeut zeigte sich Veranstaltungsleiterin und stellvertretende Dekanin Claudia Biester, dass beim Tauffest so eine große Gemeinde zusammen gekommen ist. Weil die Resonanz auf dieses Fest so groß gewesen sei und sich bereits weitere Familien gemeldet hätten, denke das Team über weitere Tauffeste 2023 nach.

Organisatorin Yvonne Brockmann berichtete, wie viele Eltern begeistert bei ihr angerufen hätten und sich darauf freuten, das Tauffest ihrer Kinder mit vielen andern gemeinsam unter freiem Himmel zu feiern. „Viele Kinder sind schon größer und haben sich selbst gewünscht, getauft zu werden, denn bei der Taufe wird spürbar, dass Gott mich liebt, so wie ich bin.“ Pfarrer Ingo Schütz, der zusammen mit den Pfarrerinnen Stefanie Eberhardt und Tabea Kraaz den Gottesdienst ganz auf die Kinder ausrichtete, sagte zur großen Macht der Taufe: „Wer getauft ist, braucht nie zu vergessen, dass die größte Macht im Universum Ja zu ihm gesagt hat.“

Angeführt von einzelnen Pfarrerinnen und Pfarrern zogen danach die Tauffamilien zu den Taufbrunnen. Die Paten hielten die Taufschalen, in das Kinder zuvor mitgebrachtes Taufwasser gefüllt hatten. Die Kinder wurden getauft und gesegnet. Obwohl das große Picknick auf der Wiese wegen des wechselhaften Wetters nicht möglich war, haben doch einige Familien ihre Picknickkörbe auf den Bänken an der Konzertmuschel ausgepackt oder breiteten ihre Decken unter dem Dach des Elisabethbrunnens aus. Ein Vater sagte, was die meisten empfanden, es sei eine schöne Idee gewesen sei, „direkt am Brunnen zu taufen“. Ein anderer meine, es sei auch „viel schöner, die Taufe zusammen zu begehen, als für sich alleine in der Kirche“.

Yvonne Brockmann beobachtet, dass immer mehr Familien mit der Taufe ihrer Kinder warten, bis diese größer sind und die Taufe selbst bewusst erleben können. Auch seien wegen der Corona-Pandemie familiäre Feiern nicht möglich gewesen. Eine Familie, die bis vor zwei Jahren im Ausland lebte, hat ihre drei Kinder (6, 8 und 10 Jahre alt) jetzt zusammen taufen lassen. So erzählt die Mutter:„ich hatte dann den Flyer im Briefkasten und dachte mir: das ist ne tolle Sache und so können wir das alles vereinbaren, dass alle an einen Ort kommen, und dann noch ein tolles Fest draußen feiern können.“

Veranstaltungen im Dekanat Hochtaunus

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